Reisebericht Neuseeland – Hot Water Beach und Tauranga

Tag 71 – Hot Water Beach

Der Hot Water Beach ist mit über 700.000 Besuchern jährlich der beliebteste Strand Neuseelands und liegt nur eine zehn-minütige Fahrt von der Cathedral Cove entfernt. Der Grund für die Besucherströme sind zwei Quellen, die heißes Thermalwasser an die Oberfläche befördern.
In einem zwei-Stunden-Fenster rund um die Ebbe kann man sich mit einer Schaufel, die es vor Ort zu leihen gibt, ein Pool graben und sich ins warme Wasser legen.

Hot Water Beach

Bei uns war es reiner Zufall, dass wir zur rechten Zeit am Hot Water Beach ankamen und nach heißem Wasser graben konnten. Es war nicht leicht, an der richtigen Stelle zu graben und somit einen Pool mit einer angenehmen Temperatur zu bauen. Es ging vom einen Extrem ins Andern, erst war es zu heiß, dann zu kalt – trotzdem hatten wir einen riesen Spaß.

Hot Water Pool am Hot Water Beach

Praktischerweise gibt es am Parkplatz Duschen, mit denen man sich den ganzen Sand wieder abwaschen kann.

Tauranga in der Bay of Plenty

Als Thomas Cook 1769 in Neuseeland ankam, schrieb er von einer Bucht „full of plantations and villages“, einer „bay of plenty“, also einer „Bucht des Überflusses“. Auch heute noch lässt es sich in der „Bay of Plenty“ sehr gut leben. Nicht nur, weil das Land fruchtbar ist, sondern auch aufgrund der großen Anzahl an Freizeitmöglichkeiten, die man in der Bucht hat. Die Strände locken das ganze Jahr über Surfer an, die White Island, die einen aktiven Vulkan beheimatet, ist nur einen Hubschrauberflug entfernt, abends kann man Glühwürmchen vom Kajak aus beobachten und in den Sommermonaten Delfine, es gibt eine Vielzahl an Shopping Möglichkeiten und vieles mehr.

In Tauranga, der größten Stadt in der Bay of Plenty, wollten wir einen Zwischenstopp einlegen und den Mount Maunganui besteigen, einen Vulkan direkt an der Küste, von dem aus man einen wunderbaren Blick über die Bucht und Tauranga hat.

Leider regnete es, als wir ankamen und so entschieden wir uns, ins Einkaufszentrum zu fahren. Den Gedanken hatten wohl mehrere, denn der Parkplatz war hoffnungslos überfüllt.
Wir fuhren zu unserem kostenlosen Campingplatz am Strand, an dem wir übernachten wollten und machten noch einen Spaziergang am Strand entlang und durch die Wohnsiedlung, denn in der Zwischenzeit hatte es aufgehört zu regnen.

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