Reisebericht Neuseeland – Milford Sound

Milford Sound bei Sonne

Tag 90 – Teil 2 – Mirror Lakes auf dem Weg zum Milford Sound

Nachdem unseren Kühlschrank repariert worden war und wir uns mit dem berühmten Fergburger gestärkt hatten, ging es von Queenstown Richtung Milford Sound.

In Te Anau legten wir einen Zwischenstopp ein und deckten uns mit Essen und Sprit ein, denn beides war auf dem weiteren Weg schwer zu bekommen.

Direkt am State Highway 94 zwischen Te Anau und dem Milford Sound liegen die Mirror Lakes. Die Seen haben ihren Namen von ihrer Oberfläche, die bei Windstille wie ein Spiegel die Landschaft reflektiert. Dieses Phänomen kann man hauptsächlich morgens und abends beobachten und so kamen wir nicht in den Genuss.
War trotzdem ganz schön und kein Umweg.

Mirror Lakes in Neuseeland

Mirror Lakes bei Te Anau

Am späten Nachmittag erreichten wir den letzten Campingplatz vor dem Milford Sound, den Cascade Creek Campsite, in dem wir uns einquartierten.
Den Abend verbrachten wir mit einer guten Flasche Rotwein, einer Runde Kniffel und konnten einem wunderschönen Sonnenuntergang von unserem Camper aus zuschauen.

Sonnenuntergang Cascade Creek Campsite

Tag 91 – Schifffahrt im Milford Sound

Über die Seite bookme.co.nz hatten wir eine Schifffahrt im Milford Sound mit 50 % Rabatt gekauft. Die Seite haben wir von einem Deutschen, der in Neuseeland lebt, empfohlen bekommen und man kann dort wirklich das ein oder andere Schnäppchen schlagen.

Wir starteten schon um 6:45 Uhr am Campingplatz in Richtung Milford Sound. Unterwegs legten wir einen Frühstücksstopp und auch noch ein oder zwei Fotostopps ein, obwohl die Wolken zu dem Zeitpunkt noch recht tief hingen. Die Strecke zwischen dem Cascade Creek Campsite und dem Sound beträgt nur 43 km, man darf sie aber nicht unterschätzen. Die Straße ist kurvenreich und man möchte wahrscheinlich an dem ein oder anderen Aussichtspunkt anhalten und dann gibt es noch einen einspurigen Tunnel, vor dem man an einer Ampel warten muss.
Wir waren erst um 8:20 am Parkplatz am Milford Sound. Gerade richtig, um vor 8:30 Uhr unsere Karten für die Schifffahrt abzuholen.

Mit Mitre Peak Cruise, einem Anbieter mit kleinen Booten, legten wir pünktlich um 8:55 Uhr vom Hafen ab.

Mitre Peak Cruise am Milford Sound

Die Fahrt war sehr persönlich. Der Kapitän moderierte über die Lautsprecher, es gab kostenlosen Tee und Kaffee und wir konnten ganz nahe an die Wasserfällen heranfahren. Ein besonders Highlight waren die Delfine, die um unser Boot herum und unten durch schwammen.

Wasserfall im Milford Sound

Delfine im Milford Sound

Auch viele Seehunde sahen wir, die sich auf den Felsen ausruhten.

Seehunde im Milford Sound

Anfangs waren die Berge noch wolkenverhangen, was keine Seltenheit ist, denn der Milford Sound zählt zu den regenreichsten Gebieten der Erde.
Aber wir hatten Glück und es klarte immer mehr auf, sodass wir den Mirte Peak, der mit fast 1.700 m Höhe der höchste Berg weltweit ist, der direkt aus dem Meer ragt, in seiner ganzen Pracht erleben durften.

Schifffahrt im Milford Sound

Fahrt durch den Milford Sound

Wir merkten sofort, wie viel rauer die See wurde, als wir den Fjord verließen. Plötzlich hatten wir Wellengang und das Schiff schaukelt von einer Seite zur anderen, daher drehten wir recht schnell wieder um.

Zwei Stunden dauerte die Fahrt insgesamt und wir schossen jede Menge Bilder.

Milford Sound mit dem Schiff

Routeburn Track – Key Summit Track

Aussicht vom Routeburn Track

Auf dem Weg zurück nach Te Anau liegt der Routeburn Track, der in drei Tagen begangen werden kann und zu den Great Walks zählt. Wir wanderten einen kleinen Abschnitt davon und zum Key Summit.
Der Weg führt vom Parkplatz „The Divide“ mit einer leichten Steigung auf ein Plateau zu einem schönen See und biegt dann zu einem Rundweg zum Key Summit ab.
Insgesamt waren es 7,2 km und 3 Std. – eine sehr aussichtsreiche Wanderung, die wir absolut empfehlen können.

Lake Marian am  Key Summit Track

Wanderung Key Summit Track

Danach ging es zurück nach Te Anau, wo wir ein bisschen außerhalb auf einem schönen, privaten Campingplatz übernachteten. Wir genossen den lauen Sommerabend – ausnahmsweise mal ohne Sandfliegen.

Camping Platz bei Te Anau

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